Studie: Abschaffung der PKV würde Ärzten Milliardenverluste bringen

Die Abschaffung der PKV würde für Ärzte Verluste in Milliardenhöhe bedeuten. Dies verdeutlicht nun die aktuelle Studie des Gesundheitsökonomen Jürgen Wasem.

Sollten sich die Politiker, die das Aus für die PKV vehement fordern, letzten Endes mit ihren Vorschlägen durchsetzen können, müssten sich die deutschen Ärzte also ganz offensichtlich warm anziehen.

1,6 Milliarden Euro Verluste für Ärzte im ersten Jahr

Die Auflösung der privaten Kassen zieht einen Verlust von mindestens 1,6 Milliarden Euro nach sich, wie die Studie des Gesundheitsökonomen Jürgen Wasem (Studie hier anschauen) aufzeigt. Dieser stellte die umfangreiche Untersuchung im Auftrag der Techniker Krankenkasse an. Laut der Studie handelt es sich bei dieser Summe von 1,6 Milliarden Euro allein um die Verluste für Ärzte für das erste Jahr nach der Abschaffung.

PKV geht von Verlusten von 5,235 Milliarden Euro jährlich aus

Mit der Abschaffung der privaten Krankenversicherung geht auch ein einheitliches Ärztehonorar für die gesetzlich und privat versicherten Patienten einher. Im schlimmsten Fall soll dies sogar zu Einkommensverlusten von sechs Milliarden Euro für die Mediziner führen, ließ die Studie weiterhin wissen.

Wie die Passauer Neue Presse berichtet, gibt es auch entsprechende Berechnungen bei der Privaten Krankenversicherung selbst. Hier wird davon ausgegangen, dass allein im ambulanten Sektor bei den deutschen Ärzten Einnahmeverluste von 5,235 Milliarden Euro pro Jahr entstehen würden.

Umsatzmehrerlöse laut PKV wichtig für Fortbestand der modernen Arztpraxen

Sollte sich die SPD zusammen mit den Grünen mit der Vorstellung ihrer Bürgerversicherung für alle Bewohner Deutschlands und der Abschaffung der PKV durchsetzen, könnte dies also für die deutschen Ärzte enorme Einbußen nach sich ziehen. Nach Einschätzung der PKV selbst sind die von den privat versicherten Menschen erzielten Mehrerlöse ein wichtiger Bestandteil der Umsätze einer Arztpraxis. Damit könnten die Ärzte in medizinisches Fachpersonal, in eine moderne Infrastruktur der Praxen und in fortschrittliche Behandlungsmethoden investieren.

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