Ab 1. März neue Kennzeichen für Kleinkrafträder – Jetzt sehen Mofafahrer schwarz

 

Mofafahrer müssen demnächst bei Ihrem Versicherer vorbeischauen. Denn es gibt neue Kennzeichen. Lilo Blunck, Vorstandsvorsitzende des Bundes der Versicherten (BdV): „Wer diesen Termin verpasst, macht sich strafbar und verliert obendrein seinen Versicherungsschutz.“

Die mehr als eineinhalb Millionen Mofa- und Mopedfahrer sehen ab dem Stichtag buchstäblich schwarz: Das neue Kennzeichen ist nämlich künftig in schwarz gehalten. So ist leicht erkennbar, wer „unerlaubt“ fährt.

Betroffen vom Kennzeichenwechsel sind alle Kleinkrafträder, Segways, Quads und Minicars mit maximal 50 Kubikzentimeter Hubraum sowie 45 Kilometer pro Stunde Höchstgeschwindigkeit. Segways sind rollerartige, zweirädrige Einpersonenfahrzeuge mit Lenkstange. Quads sind „vierrädrige Motorräder“.

„Wie wichtig dieser Versicherungsschutz ist“, stellt die BdV-Chefin fest, „zeigt sich an den Zahlen, die die deutschen Versicherer jetzt veröffentlicht haben.“ Demnach gab es im vorigen Jahr rund 24.800 Haftpflichtschäden. Für die Regulierung gaben die Versicherer nach eigenen Angaben rund 78 Millionen Euro aus.

Übrigens: Die Schadenhäufigkeit liegt bei diesen „kleinen“ Krafträdern mit 22 Schäden pro 1.000 Fahrzeuge doppelt so hoch als bei den „großen“ Motorrädern. Auch Diebe haben an den Kleinkrafträdern eine Menge Spaß, immerhin wechselten 2006 rund 10.000 Mopeds dieser Klasse auf unerwünschte Weise den Besitzer.

V.i.S.d.P.: Lilo Blunck.

Henstedt-Ulzburg, 19.02.2008

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