Diskussion um Praxisgebühr – Abschaffung der Gebühr nicht in Sicht

Abschaffung der Gebühr nicht in Sicht
Abschaffung der Gebühr nicht in Sicht

Die gesetzlichen Krankenkassen haben einen Überschuss in Milliardenhöhe vermeldet. Und trotz vieler Diskussionen um die Praxisgebühr: abgeschafft wird sie nicht.

Regierungssprecher: keine Abschaffung der Praxisgebühr
Wie die gesetzlichen Krankenversicherungen mitteilten, haben sie Reserven in Höhe von fast 20 Milliarden Euro angehäuft. Aus diesem Grund gab es die Rufe nach einer Beteiligung der Versicherten oder aber nach der Abschaffung der Praxisgebühr, die beim Arzt fällig wird. Immerhin haben die Kassen im Vorjahr fast zwei Milliarden Euro durch die Zuzahlungen der Patienten beim Arztbesuch eingenommen.

Zu der für Laien logischen Abschaffung der Praxisgebühr wird es aber nicht kommen, wie der Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin erklärte. Der ehemalige Nachrichtensprecher ließ verlauten, dass es keine Pläne zur Abschaffung der Praxisgebühr bei den Krankenkassen gebe.

Regierungspartei mit Alternative: Senkung der Beiträge
Dagegen stellte das Gesundheitsministerium klar, dass in diesem Jahr über die Praxisgebühr beraten werde. Die kleine Regierungspartei FDP hat bereits die klare Forderung nach der Streichung der Gebühr öffentlich kundgetan. Die CDU hingegen brachte durch den Fraktionschef eine Senkung des Beitragssatzes zur gesetzlichen Versicherung ins Spiel. Diese Senkung soll dabei aber lediglich 0,1 Prozentpunkte betragen.

Wer also beispielsweise als Familienvater in Hessen lebt und 2.500 Euro brutto im Monat verdient, der würde diesen Plänen zufolge im Quartal rund sechs Euro an der Krankenversicherung sparen.

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